SPD verhindert Klärschlamm-Verbrennung in der Weststadt

Veröffentlicht am 04.07.2019 in Kommunalpolitik

Bereits im Sommer 2018 hat sich die SPD Endenich/Weststadt klar gegen eine Klärschlammverbrennung auf dem Gelände der Bonner Müllverwertungsanlage positioniert und sich für eine `kleine Bonner Lösung´ am bisherigen Bonner Standort im Salierweg ausgesprochen. „Ausschlaggebend waren für uns der Schutz von Umwelt und Gesundheit der Bonnerinnen und Bonner“, erläutert der Ortsvereins-Vorsitzende Max Biniek. „Denn inzwischen ist mehr als hinlänglich bekannt, dass es um die Bonner Luft schlecht bestellt ist. Der Plan von Stadtwerken CDU und FDP, zusätzlich zu den bereits 250.000 t Müll noch 35.000 t Klärschlamm (`Fäkalien´) mitten in der Weststadt zu verbrennen, war und ist aus unserer Sicht unverantwortlich!“

Mit ihrer Entscheidung zur Kooperationslösung mit Nachbarkommunen am 24. Juni haben sich die Fraktionen von CDU, FDP, Grünen und Linken im Stadtrat nun zumindest vorerst gegen eine Klärschlammverbrennung in der Weststadt ausgesprochen. „Den Bonner Klärschlamm außerhalb unserer Stadt in einer großen Anlage der Klärschlammkooperation Rheinland zu entsorgen, hält die SPD Endenich/Weststadt unverändert aus mehreren Gründen auch für falsch“, führt Max Biniek aus:

  • „Wir können unseren Bonner Klärschlamm nicht einfach anderen vor die Tür kippen.
  • Die mit der Kooperationslösung verbundenen zusätzlichen LKW-Transporte vom Bonner Salierweg zur externen Anlage werden den Bonner Norden belasten.
  • Dass nur große Anlagen wirtschaftlich seien, hält einer genauen Prüfung nicht stand:  Die Gebühren für die Verbrennung belaufen sich in Bonn auf nur 7,50 € jährlich pro Person. Selbst deutliche Kostenunterschiede führen also nur zu Veränderungen im Cent-Bereich – und das sollte uns unsere Gesundheit allemal wert sein.
  • Die vielgepriesenen Synergie-Effekte wie gemeinsame Leittechnik oder Sozialräume sind auch beim Salierweg vorhanden. Darüber hinaus wäre am Salierweg die Nutzung des Faulgases aus der Kläranlage für die Verbrennung möglich – ein spezifischer Synergieeffekt, der klar für diesen Standort spricht.
  • Nicht zuletzt sind die Einflussmöglichkeiten Bonns bei der Kooperation begrenzt.“

„Da sich die Jamaika-Koalition auf Antrag der Koalition eine Hintertür offen gehalten hat und in einem Jahr alles noch einmal prüfen will, werden wir auf jeden Fall weiterhin am Ball bleiben“, kündigt Ratsherr Herbert Spoelgen an.

 

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