Lehren aus der Beethovenhalle: Erst denken, dann bauen!

Veröffentlicht am 03.05.2019 in Kommunalpolitik

Foto: Presseamt der Stadt Bonn

Die Verwaltung der Bundesstadt Bonn hat ihren Zwischenbericht zu den Ursachen für die Probleme bei der Sanierung der Beethovenhalle vorgelegt. Gleichzeitig führt sie auf, welche Konsequenzen sie aus ihren Erkenntnissen ziehen will.

„Das zentrale Problem des jetzt vorliegenden Zwischenberichts ist, dass er eigentlich nur Dinge aufführt, die dem gesunden Menschenverstand entsprechen: Dass das Projekt korrekt durchgeplant sein muss, bevor man anfängt zu bauen. Dass der Zeitplan realistisch sein muss. Dass die Gesamtkosten ermittelt sein müssen, bevor Entscheidungen getroffen werden.

Die Verwaltung der Bundesstadt Bonn hat ihren Zwischenbericht zu den Ursachen für die Probleme bei der Sanierung der Beethovenhalle vorgelegt. Gleichzeitig führt sie auf, welche Konsequenzen sie aus ihren Erkenntnissen ziehen will.

„Das zentrale Problem des jetzt vorliegenden Zwischenberichts ist, dass er eigentlich nur Dinge aufführt, die dem gesunden Menschenverstand entsprechen: Dass das Projekt korrekt durchgeplant sein muss, bevor man anfängt zu bauen. Dass der Zeitplan realistisch sein muss. Dass die Gesamtkosten ermittelt sein müssen, bevor Entscheidungen getroffen werden.

Dass bei Sanierungen bekannt sein sollte, in welchem Zustand ein Bestandsgebäude ist. Wieso man dafür sechs Wochen brauchte, ist mir ein Rätsel“, sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende Angelika Esch. „Wenn das nun der Erkenntnisgewinn des Oberbürgermeisters und seiner Verwaltung aus diesem Desaster sein soll, muss man feststellen, dass sie sehr langsam – viel zu langsam – lernen.“ Was in der Vorlage darüber hinaus aber ganz fehlt, sind die Vorschläge, wo die Verwaltung zum jetzigen Zeitpunkt Einsparpotentiale bei der Fertigstellung sieht.

Die Konsequenzen, die der Oberbürgermeister jetzt für zukünftige Bauprojekte vorschlägt, entsprechen genau dem, was bereits nach den Problemen beim Haus der Bildung und dem WCCB hätte klar sein müssen. „Es bleibt zu hoffen, dass die Koalition aus CDU, FDP und Grünen und auch die Verwaltung aus dem Beethovenhallendesaster lernen. Schließlich stehen in den kommenden Jahren weitere Großbaustellen für die Stadt Bonn an, zum Beispiel das Stadthaus. Da muss es besser laufen!“, so Angelika Esch abschließend. 

 

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